Aug 22 2011

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Geringfügige Manipulation von Zeiterfassungsdaten rechtfertigt keine Kündigung.

Abgelegt 08:00 unter Aktuelles

Geringfügige Manipulation von Zeiterfassungsdaten rechtfertigt keine Kündigung.

Die systematische Manipulation von Zeiterfassungsdaten stellt zwar eine schwerwiegende Pflichtverletzung dar, die grds. geeignet ist, eine fristlose Kündigung zu rechtfertigen. Eine verhältnismäßig geringfügige Verletzung kann aber regelmäßig nicht mit einer Kündigung geahndet werden. Eine solche Bagatelle liegt etwa vor, wenn ein Arbeitgeber einen Auszubildenden anweist, sich für eine einminütige Arbeit nicht in das Zeiterfassungssystem einzustempeln.

(LAG Schleswig-Holstein, 2 Sa 533/10)

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