Sep 09 2011

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Geschlechtsspezifische Benachteiligung bei Beförderungsentscheidung: Schwangere Bewerberinnen können Entschädigung verlangen.

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Geschlechtsspezifische Benachteiligung bei Beförderungsentscheidung: Schwangere Bewerberinnen können Entschädigung verlangen.

Wird eine Führungsposition mit einem männlichen Bewerber anstatt mit einer schwangeren Bewerberin besetzt, so kann hierin eine geschlechtsspezifische Benachteiligung bei einer Beförderungsentscheidung liegen. Der Arbeitgeber schuldet in diesem Fall eine Entschädigung, wenn er bestehende Indizien für eine Benachteiligung nicht widerlegen kann. Ein solches Indiz liegt z.B. vor, wenn der Arbeitgeber die Absage mit der Bemerkung kommentiert, die Arbeitnehmerin solle sich auf Ihr Kind freuen.

(LAG Berlin-Brandenburg, 3 Sa 917/11)

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