Sep 28 2012

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Falschauskünfte des Arbeitgebers können Indiz für Diskriminierung sein

Abgelegt 08:00 unter Aktuelles

Falschauskünfte des Arbeitgebers können Indiz für Diskriminierung sein

Die Begründung eines Arbeitgebers für eine Maßnahme muss zutreffen. Ist sie dagegen nachweislich falsch oder steht sie im Widerspruch zum Verhalten des Arbeitgebers, so kann dies ein Indiz für eine Diskriminierung darstellen. Daher kommt z.B. eine Diskriminierung in Betracht, wenn ein befristetes Arbeitsverhältnis mit einem Arbeitnehmer mit Migrationshintergrund trotz überdurchschnittlichen Zeugnisses wegen Leistungsmängel abgelehnt wird.

(BAG 8 AZR 364/11)

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