Mrz 17 2014

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Kirchenmitgliedschaft als Einstellungsvoraussetzung kann gegen das AGG verstoßen

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Kirchenmitgliedschaft als Einstellungsvoraussetzung kann gegen das AGG verstoßen

Schreibt eine kirchliche Einrichtung eine Referentenstelle im Bereich “Antirassismus” nur für Kirchenmitglieder aus, stellt dies eine unzulässige Benachteiligung konfessionsloser Bewerber dar. Eine Kirchenmitgliedschaft darf nur verlangt werden, wenn es sich hierbei um eine “wesentliche, rechtmäßige und gerechtfertigte berufliche Anforderung” handelt. Mangels konfessioneller Bindung nicht zu einem Vorstellungsgespräch eingeladene Bewerber haben daher in einem solchen Fall einen Entschädigungsanspruch.

ArbG Berlin 18.12.2013, 54 Ca 6322/13

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